Salon

Liebe Freunde der Salonkultur,

zum letzten Mal in diesem Jahr laden wir herzlich zum 20. Kultursalon
am Samstag, den 8. Dezember 2018,  18 Uhr ein:

Wir freuen uns, Uli Johannes Kieckbusch wieder bei uns begrüßen zu dürfen:

Einladungskarte (Details siehe unten):

Zu Beginn jedes Kultursalons ist der kunst:raum geöffnet:

Neben Bildern können diesmal auch kleine Kunstwerke erworben werden.

Nach dem Konzert Ausklang bei Wasser, Wein und Salzigem, Ende 22 Uhr.

Der Eintritt ist frei, für die Wertschätzung geht ein Hut um.

Wir bitten um Platzreservierung, zur Erleichterung unserer Vorbereitungen.

Eine erwartungsfreudige Herbstzeit wünschen

Arno und Ines
Pillwein    Dulay-Winkler


Weit und still
Improvisationen über alte europäische Weihnachtslieder
Uli Johannes Kieckbusch, Piano solo

Mit seiner CD „weit und still“ geht Uli Johannes Kieckbusch in der
Vorweihnachtszeit auf Tour. In sehr ruhiger, ja geradezu meditativer, doch
jedenfalls in einer etwas anderen Art improvisiert er über die allgemein be-
kannten Weihnachtslieder und möchte zu diesem außergewöhnlichen Vor-
weihnachtstermin alle herzlich einladen, Altes neu zu hören und zu denken.
Weihnachtslieder kennt jeder und doch hört sie jeder mit anderen Ohren,
zumal wenn Uli Johannes Kieckbusch am Klavier seine beseelten
Improvisationen über diese Klassiker spielt. Improvisationen über
Weihnachtslieder sind zwar nichts Neues, meistens werden dafür aber
amerikanische Christmas-Songs als Vorbilder gewählt.

Uli Johannes Kieckbusch bleibt bei seinen Wurzeln. Wenn er deutsche
Weihnachtslieder spielt, dann intensiviert er den Inhalt und die Stimmung
jener Lieder, mit denen er von Kindesbeinen an aufgewachsen ist. Erinner-
ungen an Abende unterm Weihnachtsbaum überführt er in sanfte und andäch-
tige, tiefgründige, manchmal auch aufwühlende, so noch nie gehörte Medita-
tionen über die Dinge des Lebens: »w e i t u n d s t i l l«.
Auf der CD sind haupsächlich deutsche Lieder zu hören, nach Albstadt
bringt er außerdem wunderschöne Stücke aus Italien, Spanien, Portugal,
England, Belgien und Polen mit.

„Uli Johannes Kieckbusch erwies sich einmal mehr als wahrer Meister der
„Tonmalerei“ im eigentlichen und besten Sinne des Wortes. Die
Klangfarben und die dynamischen Schattierungen, die er dem kleinen
Flügel trotz seiner deutlich in die Jahre gekommenen Mechanik entlockte,
waren schlichtweg phänomenal und faszinierend – vom feinsten Cantabile
im Pianissimo über Glöckchen und Glocken sowie Klängen, die an ein
Zymbal erinnerten, bis zum wuchtigen und orchestralen Fortissimo.
Kieckbuschs Improvisationen, die auch auf Elemente des Jazz und der
Neuen Musik zurückgreifen, sprechen eine geradezu mystische Sprache:
dramatisch, aufwühlend und wuchtig, dann wieder singend, sanft, tröstend,
beseelt und voller Tiefgang vermögen sie den unvoreingenommenen
Zuhörer zu den letzten Fragen des Seins zu führen – „weit und still“.
SÜDWESTPRESSE, Kultur in der Region, 4. Dezember 2012